Vom Zitronen-Dschungel zur Weide: die Geschichte meines Grundstücks

Wo heute meine Kühe stehen, war früher eine Zitronenplantage. Dazwischen lagen ein Dschungel, rund 100 Bienenvölker und sehr viel Arbeit.

Eine weite, fast leere Grasfläche mit einem jungen Baum, dahinter eine Reihe hoher Bäume.

Kurz gesagt

  • Mein Grundstück war früher eine Zitronenplantage.
  • Als ich anfing, war es ein richtiger Dschungel – das Gras war höher als ich.
  • Zwischendurch war ich Imker: Auf dem Grundstück standen rund 100 Bienenvölker.
  • Heute ist dort guter Boden und Weide für meine Kühe. Das nächste Ziel: hier mein Haus bauen.

Wenn ich heute über mein Grundstück laufe, sieht es ziemlich leer aus: Gras, ein paar hohe Bäume, meine Kühe. Das war nicht immer so.

Früher eine Zitronenplantage

Das Grundstück war mal eine Plantage, eine Zitronenplantage. Als ich hier angefangen habe, war davon ein richtiger Dschungel übrig. Das Gras war höher als ich.

Das war so ein Dschungel. Das Gras war höher als ich.

— Stanley Kunz
Eine Hand zeigt über eine sonnige Weide, auf der Kühe stehen, dahinter eine Reihe hoher Bäume.
Wo früher Dschungel war, ist heute Weide.

Rund 100 Bienenvölker

An alle Imker: Ich bin auch Imker. Teils, teils – oder ich war es. Auf dem Grundstück stand eine komplette Reihe Bienen, 60 Völker. An einer anderen Stelle noch mal 50. Insgesamt hatte ich ungefähr 100 Bienenvölker. Ein Bienenkasten steht hinten heute noch.

Eine Hand zeigt auf eine Wiese vor hohen Nadelbäumen, im Hintergrund ein Feld.
Hier stand früher eine ganze Reihe Bienenvölker.

Alles selbst gemacht

Meine ersten Jahre in Uruguay habe ich vor allem gebaut: das Grundstück aufgebaut, Häuser gebaut, alles selbst. Den Zaun für meine Kälber habe ich mit ganz viel Arbeit selbst gemacht. Sogar eine Palme haben wir damals ganz hinten auf dem Grundstück ausgegraben.

Heute würde ich die Reihenfolge anders machen: erst schauen, wie ich Geld verdiene, dann bauen. Warum, erzähle ich in meiner Auswanderer-Geschichte.

Heute: guter Boden

Jetzt ist es endlich schöner Boden. Das war vorher nicht so. Meine Kühe habe ich gekauft, als sie noch klein waren, und sie sind schon einiges größer geworden. Das Gras ist dieses Jahr gut gewachsen.

Was hier entstehen soll

Das nächste große Ziel: hier mein Haus hinstellen und mich auf diesem Grundstück mit meinen Kühen breitmachen.

Diese Geschichte wächst mit. Wenn ich mehr vom Grundstück zeige, ergänze ich sie hier.

Häufige Fragen

Was ist aus der Zitronenplantage geworden?

Heute ist dort Weide. Als ich anfing, war es ein richtiger Dschungel, das Gras war höher als ich. Jetzt ist es endlich schöner Boden.

Hattest du wirklich 100 Bienenvölker?

Ungefähr. In einer Reihe standen 60 Völker, an einer anderen Stelle noch mal 50. Ich war Imker – teils, teils.

Diese Story basiert auf meinen eigenen Videoaufnahmen und dem, was ich darin erzählt habe. Erfahrungen sind meine persönlichen; Zahlen und Preise gelten für den genannten Zeitpunkt.

Die Geschichte als Video

Mit 19 nach Uruguay ausgewandert – meine ehrliche Geschichte

Warum ich gegangen bin, wie hart der Anfang war und was ich über Risiko gelernt habe.

Porträt von Stanley Kunz im weißen Hemd.

Geschrieben von

Stanley Kunz

Mit 19 aus Deutschland nach Uruguay ausgewandert. Baut hier Unternehmen in Landwirtschaft, Agrardrohnen, Software und Handel auf – und dokumentiert, was dabei wirklich passiert.

Meine Geschichte