„Die Kühe kommen!“
Ich wollte nur mit dem Auto durchs Tor. Weil ich die Kühe am Anfang mal gefüttert habe, rennen sie mir seitdem jedes Mal hinterher. Sie denken, es gibt Futter. Also: schnell das Tor zu.
Momente
Ein Kalb, das zum ersten Mal von allein kommt. Ein Strand, 30 Meter unter der Straße. Nicht jeder Clip braucht einen Artikel – manche sind einfach ein Moment.
Ich wollte nur mit dem Auto durchs Tor. Weil ich die Kühe am Anfang mal gefüttert habe, rennen sie mir seitdem jedes Mal hinterher. Sie denken, es gibt Futter. Also: schnell das Tor zu.

Eine der größten Drohnen, die es für die Landwirtschaft gibt: ungefähr drei Meter Durchmesser. Damit sprühen und säen wir. Was sie gekostet hat – und was danach passiert ist – erzähle ich noch ausführlich.

Zwei Schwestern. Ich habe sie als Welpen großgezogen. In der Anfangszeit, als ich hier niemanden kannte, waren sie meine einzigen Freunde.

Schafe, Kühe, Hunde. Das gehört dazu, wenn man mitten auf dem Land lebt. Hier die Schafe, ganz hinten auf der Weide.

Mein Grundstück war mal eine Zitronenplantage und, als ich anfing, ein richtiger Dschungel – das Gras war höher als ich. Heute ist es guter Boden. Irgendwann soll hier mein Haus stehen.
In dieser kleinen Bude habe ich gewohnt, als wir hergezogen sind. Schlafzimmer, Bett, alles in einem Raum. Aufs Klo bin ich zu meinen Eltern rübergegangen. Heute steht darin Hundefutter.
Eine kleine Werkstatt direkt an der Straße, eine Gomería. Hier lässt man Autos und Anhänger reparieren. Mit Nationalstolz: „Uruguay!“ Richtig gut.

Am Anfang musste ich jedes Kalb mit einem sieben bis zehn Meter langen Seil holen. Heute habe ich gerufen – und sie kamen von ganz hinten. Natürlich genau dann, als die Kamera aus war.
Direkt am Wasser, von der Straße aus erst mal 30 Meter Klippe runter. Ein naturbelassener Strand, auf dem man denkt, man ist allein auf einer Insel gestrandet. Im Winter ist hier niemand. Im Sommer kommen Leute von überall.
Wer aus dem Campo rausfährt, ist schnell auf richtig guten Straßen – ganz anders als die Feldwege, die man aus anderen Ländern Südamerikas kennt. Die Infrastruktur hier gefällt mir sehr.
Ende Juni, Anfang Juli: tiefster Winter. Sonnig, kühl, eigentlich angenehm. Ich habe eine Jacke an, könnte aber auch im Pulli rumlaufen. Kalt wird es erst, wenn es auf einmal richtig windig wird.
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