Deutschland nach Uruguay · seit 2022

StanleyKunz

Mit 19 bin ich nach Uruguay ausgewandert. Seitdem baue ich mir hier ein Leben und mehrere Unternehmen auf – und dokumentiere, was dabei wirklich passiert. Auch das, was schiefgeht.

Nächstes Video

Mein erstes Video aus Uruguay – so sieht mein Alltag auf dem Campo aus

Ein ganz normaler Tag – und warum Uruguay nicht das „günstige Südamerika“ ist.

  1. 0:16Hallo, ich bin Stan
  2. 0:34Meine Kälber
  3. 1:40Wind & mein Drohnen-Business
  4. 2:24Leyla & Luna – meine Schäferhunde
  5. 2:51Weide, Wasser & Preise
  6. 4:32Kälber behandeln

Momente

Was zwischendurch passiert.

Nicht jeder Clip braucht einen Artikel. Kleine Beobachtungen vom Campo, aus dem Alltag und von unterwegs – bei jedem Besuch in anderer Reihenfolge.

  • NeuLandwirtschaft

    „Die Kühe kommen!“

    Ich wollte nur mit dem Auto durchs Tor. Weil ich die Kühe am Anfang mal gefüttert habe, rennen sie mir seitdem jedes Mal hinterher. Sie denken, es gibt Futter. Also: schnell das Tor zu.

  • Eine große Agrardrohne mit ausgeklappten Rotorarmen steht auf einem Schotterplatz.

    NeuAgrardrohnen

    Drei Meter Durchmesser

    Eine der größten Drohnen, die es für die Landwirtschaft gibt: ungefähr drei Meter Durchmesser. Damit sprühen und säen wir. Was sie gekostet hat – und was danach passiert ist – erzähle ich noch ausführlich.

  • Zwei Deutsche Schäferhündinnen rennen über die sonnige Weide auf die Kamera zu.

    NeuAlltag

    Leyla und Luna

    Zwei Schwestern. Ich habe sie als Welpen großgezogen. In der Anfangszeit, als ich hier niemanden kannte, waren sie meine einzigen Freunde.

  • Schafe grasen in der Ferne auf einer saftig grünen Weide vor einer Baumreihe.

    NeuLandwirtschaft

    Wer auf dem Land lebt, hat Tiere

    Schafe, Kühe, Hunde. Das gehört dazu, wenn man mitten auf dem Land lebt. Hier die Schafe, ganz hinten auf der Weide.

  • Eine weite, fast leere Grasfläche mit einem jungen Baum, dahinter eine Reihe hoher Bäume.

    NeuLandwirtschaft

    Früher eine Zitronenplantage

    Mein Grundstück war mal eine Zitronenplantage und, als ich anfing, ein richtiger Dschungel – das Gras war höher als ich. Heute ist es guter Boden. Irgendwann soll hier mein Haus stehen.

  • NeuAuswandern

    Die Bude

    In dieser kleinen Bude habe ich gewohnt, als wir hergezogen sind. Schlafzimmer, Bett, alles in einem Raum. Aufs Klo bin ich zu meinen Eltern rübergegangen. Heute steht darin Hundefutter.

  • NeuUruguay

    Gomería mit Nationalstolz

    Eine kleine Werkstatt direkt an der Straße, eine Gomería. Hier lässt man Autos und Anhänger reparieren. Mit Nationalstolz: „Uruguay!“ Richtig gut.

  • Ein neugieriges Kalb kommt auf der Weide langsam auf die Kamera zu.

    NeuLandwirtschaft

    Zum ersten Mal kamen sie von allein

    Am Anfang musste ich jedes Kalb mit einem sieben bis zehn Meter langen Seil holen. Heute habe ich gerufen – und sie kamen von ganz hinten. Natürlich genau dann, als die Kamera aus war.

  • NeuUruguay

    Ein Strand, 30 Meter tiefer

    Direkt am Wasser, von der Straße aus erst mal 30 Meter Klippe runter. Ein naturbelassener Strand, auf dem man denkt, man ist allein auf einer Insel gestrandet. Im Winter ist hier niemand. Im Sommer kommen Leute von überall.

  • NeuUruguay

    Gute Straßen

    Wer aus dem Campo rausfährt, ist schnell auf richtig guten Straßen – ganz anders als die Feldwege, die man aus anderen Ländern Südamerikas kennt. Die Infrastruktur hier gefällt mir sehr.

  • Alle Momente

Projekte

Was ich gerade aufbaue.

Nicht als Firmenprospekt, sondern aus meiner Sicht: was es ist, warum es das gibt und wo es gerade steht.

Der Weg

Von der Ausbildung zum eigenen Campo.

Kein Lebenslauf, sondern die Stationen, an denen sich etwas verändert hat – mit allem, was nicht nach Plan lief.

  1. 2018 – 2021

    Ausbildung zum Anlagenmechaniker

    Ausbildung als Anlagenmechaniker in einem großen Chemiekonzern. Danach habe ich dort gearbeitet, bis ich gekündigt habe.

  2. 2022

    Mit 19 nach Uruguay

    Job gekündigt, alles stehen gelassen. Nicht allein, sondern mit meiner Familie. Ohne Spanisch, mit wenig Geld. „Das wird zu hart für dich“, hatten viele gesagt.

  3. Die ersten Jahre

    Aus einem Dschungel wird Boden

    Mein Grundstück war eine ehemalige Zitronenplantage, das Gras höher als ich. Heute ist es guter Boden. Eine Zeit lang standen dort rund 100 Bienenvölker.

  4. 2025

    Das Drohnen-Business startet

    Eine Agrardrohne mit rund drei Metern Durchmesser, finanziert mit geliehenem Geld. Danach: ein Monat ohne Auftrag, ein Schaden beim ersten Job, zwei Crashs.

  5. Dezember 2025

    Kunz Global

    Aus mehreren Projekten werden Unternehmen unter einer Dachmarke: Landwirtschaft, Software, Handel, Business Services.

  6. Oktober 2026

    Die Kamera läuft

    Nach vier, fünf Jahren Aufschieben: „Ich mache das jetzt.“ Seitdem dokumentiere ich, was hier tatsächlich passiert.

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