
Ein Tag auf meinem Campo in Uruguay – und warum das Leben hier nicht billig ist
Viele denken, Südamerika ist irgendwie günstig. Uruguay ist es nicht. Ein ganz normaler Tag auf dem Land, mit allem, was dazugehört.
Thema
Campo, Tiere, Weiden und wie Landwirtschaft in Uruguay im Alltag aussieht.

Viele denken, Südamerika ist irgendwie günstig. Uruguay ist es nicht. Ein ganz normaler Tag auf dem Land, mit allem, was dazugehört.

Wo heute meine Kühe stehen, war früher eine Zitronenplantage. Dazwischen lagen ein Dschungel, rund 100 Bienenvölker und sehr viel Arbeit.
Ich wollte nur mit dem Auto durchs Tor. Weil ich die Kühe am Anfang mal gefüttert habe, rennen sie mir seitdem jedes Mal hinterher. Sie denken, es gibt Futter. Also: schnell das Tor zu.

Schafe, Kühe, Hunde. Das gehört dazu, wenn man mitten auf dem Land lebt. Hier die Schafe, ganz hinten auf der Weide.

Mein Grundstück war mal eine Zitronenplantage und, als ich anfing, ein richtiger Dschungel – das Gras war höher als ich. Heute ist es guter Boden. Irgendwann soll hier mein Haus stehen.

Am Anfang musste ich jedes Kalb mit einem sieben bis zehn Meter langen Seil holen. Heute habe ich gerufen – und sie kamen von ganz hinten. Natürlich genau dann, als die Kamera aus war.